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Was Sie tun können

Ihr Beitrag zu sicheren Online-Bankgeschäften

Einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung eines missbräuchlichen Zugriffes auf Ihr Konto leisten Sie selbst.

Sicheres Verhalten

Achten Sie darauf, dass Sie mit unserem Server (Bankrechner) nur über eine gesicherte Verbindung kommunizieren.
Ein Sicherheitssymbol in Ihrem Browser (z.B. ein ungebrochener Schlüssel oder ein geschlossenes Vorhängeschloß) zeigt die aufrechte Verbindung zu unserem Sicherheitsserver (Bankrechner) an. Prüfen Sie bitte das Serverzertifikat, indem Sie auf den Schlüssel oder auf das Vorhängeschloss klicken.

Halten Sie Ihre persönliche Identifikationsnummer (PIN) geheim.
Notieren Sie Ihre PIN nicht, damit sie nicht in "falsche" Hände kommt. Wenn Sie Ihre PIN notieren, bewahren Sie sie getrennt von Ihren Transaktionsnummern (TANs) auf. Achten Sie auch darauf, dass Sie niemand bei der Eingabe der PIN beobachtet.

Geben Sie Ihre PIN auch nicht an Bankmitarbeiter oder vermeintliche Bankmitarbeiter weiter. Kein Bankmitarbeiter benötigt für irgendwelche Transaktionen Ihre PIN!

Geben Sie Ihre Zugangsdaten Verfügernummer und PIN niemals auf eine Anfrage mittels E-Mail bekannt – egal welchen Absender diese E-Mails haben ("Phishing").

Speichern Sie unter keinen Umständen Ihre PIN und/oder TAN auf Ihrem Computer!
Damit stellen Sie sicher, dass kein Unbefugter vom Internet auf diese Daten zugreifen kann. Es schützt Sie auch davor, dass die PIN und TAN in unbefugte Hände gelangen können, wenn Sie den Computer plötzlich zur Reparatur bringen sollten. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihre PIN bekannt ist, können Sie diese selbst in Raiffeisen ELBA-internet ändern.

Halten Sie Ihre TAN geheim.
TAN sind jedoch für einen Unbefugten bei Unkenntnis der PIN wertlos.

Beenden Sie Raiffeisen ELBA-internet immer mit dem Button "Beenden".
Damit ist gewährleistet, dass Ihre Raiffeisen ELBA-internet-Sitzung sofort beendet wird und Sie verhindern, dass eine versehentlich offengelassene Sitzung anderen Personen, die danach auf demselben Computer arbeiten, zur missbräuchlichen Verwendung zur Verfügung steht. Verlassen Sie Raiffeisen ELBA-internet nicht über den Button "Beenden", läuft Ihre Sitzung am Bankrechner bzw. am Webserver noch zehn Minuten aktiv weiter.

Zugriff von Raiffeisen ELBA-internet sperren
Sie können den unbefugten Zugriff verhindern, indem Sie Ihre PIN ändern. Falls Sie den Dienst gänzlich sperren wollen, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer in Ihrer Raiffeisenbank.

Soft- und Hardware

Achten Sie darauf, dass sich keine Computer-Viren auf Ihrem Rechner befinden.
Installieren und aktivieren Sie dazu ein Virenschutzprogramm und halten Sie dieses laufend auf dem aktuellsten Stand. Nur durch die fortwährende Aktualisierung können Sie sicherstellen, dass auch die neuesten Viren erkannt und unschädlich gemacht werden können.

Installieren Sie auf Ihrem Rechner ein Firewallprogramm.
Mit Hilfe eines derartigen Programmes wird der Zugang Unberechtigter via Internet auf Ihren PC erschwert bis unmöglich gemacht.

Verwenden Sie nur Programme, die Sie aus vertrauenswürdiger Quelle erhalten haben.
Verzichten Sie im Zweifelsfall auf die Installation/Verwendung eines Programmes (Betriebssystem, Browser, Mailprogramm, Plug-In, Virenscanner, Firewall, etc. ...) unbekannter Herkunft.

Überprüfen Sie regelmäßig, ob es Updates/Erweiterungen, Ergänzungen (Patches) zu den Programmen auf Ihrem Rechner gibt.
Computerprogramme unterliegen einem fortwährenden Prozess der Veränderung (Verbesserung/Optimierung). Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, nach der Erstinstallation eines Programmes in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob neue Versionen der jeweiligen Software zur Verfügung stehen. Diese sollte man einsetzen, speziell wenn Verbesserungen/Erweiterungen im Bereich der Schutzfunktionen eingebaut wurden.

Achten Sie bei Verbindungsaufbau mittels Modem auf die angewählte Nummer.
Beim Aufbau einer Verbindung mittels Modem und DFÜ-Netzwerkeintrag sollten Sie darauf achten, dass es sich bei der angewählten Nummer nicht um eine Ihnen unbekannte Telefonnummer (z.B. Mehrwertnummer) handelt. Kontrollieren Sie regelmäßig die Einstellungen der auf Ihrem Rechner definierten DFÜ-Netzwerkeinträge. Löschen Sie im Zweifelsfall Ihnen unbekannte DFÜ-Netzwerkeinträge.

Im Fachhandel werden von namhaften Herstellern bereits vollständige Pakete mit Schutzprogrammen angeboten.
Diese enthalten Virenscanner, Firewalls, Trojanerwächter, Dialerwächter, etc. Zusätzlich wird im Regelfall auch eine laufende Aktualisierung und/oder Information über die Bereitstellung neuer Programmversionen geboten.

Konfigurieren Sie Ihren Browser so, dass in den CACHE-Einstellungen "SSL-Seiten" nicht im CACHE auf der Festplatte abgelegt werden. (siehe Browserkonfiguration)

Deaktivieren Sie in den Browsereinstellungen die Funktion "AutoVervollständigen" für Formulare.
Damit wird verhindert, dass erfasste Daten (Benutzernamen, Kennwörter, Formulardaten) auf der Festplatte gespeichert werden und somit von Dritten missbräuchlich verwendet werden können (siehe Browserkonfiguration).

Sicheres Mobile Banking

Für das Mobile Banking via Smartphone gelten grundsätzlich die gleichen Sicherheitsmaßnahmen wie beim Online Banking. Zusätzlich ist auf Folgendes zu achten:

Raiffeisen Mobile Banking ist mit einem umfassenden Sicherheitssystem ausgestattet, das gewährleistet, dass Ihre persönlichen Daten von Unbefugten nicht entschlüsselt oder verändert werden können. Sie können jedoch auch selbst aktiv zur Sicherheit beitragen.

Passwort nutzen
Sichern Sie den Zugang zu Ihrem Smartphone mit einem Passwort. Dies verhindert, dass allfällige Übeltäter nach einem Diebstahl auf sensible Daten auf Ihrem Mobiltelefon zugreifen können. Wir raten Ihnen grundsätzlich, sensible Daten niemals auf Ihrem Mobiltelefon zu speichern.

ELBA-Zugangsdaten geheim halten
Geben Sie Ihre vertraulichen ELBA-Zugangsdaten (PIN, Verfügernummer, Benutzername/Passwort, usw.) niemals an Dritte weiter.

Virenschutzprogramm installieren
Installieren Sie auch auf Ihrem Smartphone ein Virenschutzprogramm, falls dieses nicht standardmäßig vorhanden ist.

Apps prüfen
Laden Sie Apps nicht bedenkenlos herunter. Prüfen Sie diese vorab – etwa indem Sie in den jeweiligen App-Stores die Bewertungen anderer User lesen.

Keine Links öffnen
Öffnen Sie keine Links, die Ihnen per SMS, MMS, E-Mail oder über sonstige  Kanäle von unbekannten Absendern geschickt werden.

Updates einspielen
Viele Hersteller spielen automatisch Updates für das jeweilige Handy-Betriebssystem ein, mit dem allfällige Sicherheitslücken beseitigt werden. Damit sind Sie sicherheitstechnisch auf dem letzten Stand. Wenn die Updates nicht automatisch erfolgen, sollten Sie selbst überprüfen, ob es neue Versionen gibt.

Sicherheitsvorkehrungen nicht ausschalten
Ebenso wie Sie auf Ihrem PC Firewall und Virenschutz nicht deaktivieren, sollten Sie auch bei Ihrem Handy verfahren. Schalten Sie also die Sicherheitsvorkehrungen Ihres Handy-Herstellers nicht aus.

Schützen Sie Ihr WLAN

Für den Einsatz von WLANs (Wireless Local Area Network) spricht neben der flexiblen Anwendbarkeit die verhältnismäßig einfache Installation bzw. Konfiguration. Viele dieser WLANs sind jedoch unzureichend geschützt, sodass eine Spionage von persönlichen Daten durch Dritte relativ einfach möglich ist.

Die Gefahren

Die Reichweite eines WLAN-Senders (= Access Point) liegt bei bis zu 100 Metern. Innerhalb dieses Bereiches kann sich jeder WLAN-fähige Computer mit dem Netzwerk verbinden, wenn dieses nicht entsprechend gesichert ist.

  • Fremde Personen können problemlos über das WLAN surfen und verursachen so Kosten für den Netzwerkinhaber.
  • Hacker können leicht auf die persönlichen Daten auf den Rechnern des Netzwerkinhabers zugreifen und dort gespeicherte Login-Daten und Kennwörter auslesen.
  • Angreifer können das Netzwerk übernehmen und den Inhaber vollständig aussperren.

Wie können Sie Ihr WLAN schützen?

  1. Verbergen Sie die Basisstation vor potenziellen Angreifern, indem Sie das Broadcasting der SSID ausschalten.
  2. Tragen Sie an der Basisstation nur die MAC-Adressen  der entsprechenden WLAN-Adapter ein, sodass nur Ihre eigenen Rechner im Netzwerk zugelassen werden.
  3. Sichern Sie die gesamte Kommunikation zwischen den Rechnern und der Basisstation durch WPA2-Verschlüsselung.
  4. Schützen Sie den Administrationsaccount der Basisstation durch ein sicheres Kennwort. Das Kennwort sollte mindestens zehn Zeichen lang sein und eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten.
  5. Die Option "Fernkonfiguration" sollte deaktiviert werden, da diese es erlaubt, von außerhalb des eigenen Netzwerks die Routereinstellungen zu verändern.
  6. Diese Sicherheitshinweise sind in der Regel im Handbuch der Basisstation nachzulesen.
  7. Aktualisieren Sie auch das Betriebssystem des Routers regelmäßig, da Angreifer sonst Sicherheitslücken ausnutzen können. Einige Router informieren automatisch, wenn eine neue Version des Betriebssystems vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, bieten die Supportseiten des jeweiligen Herstellers entsprechende Informationen.
     

Abkürzungen

DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol

MAC = Media Access Control

SSID = Service Set Identifier

WPA = Wi-Fi Protected Access